Die Intensivpflege und Heimbeatmung unserer kleinsten Patienten liegt uns besonders am Herzen. Als Intensivpflegedienst bieten wir Ihnen eine optimale Versorgung im eigenen Zuhause an und ermöglichen so die Teilhabe an einem möglichst selbstbestimmten Leben.

Sie sind Eltern eines intensivpflegebedürftigen Kindes? Dann werden Sie schnell feststellen, dass es zu wenig Hilfen für betroffene Familien gibt. Es wird angenommen, dass Eltern sich um Ihre Kinder selbst kümmern. Doch auch Sie benötigen früher oder später Unterstützung oder Entlastung, wollen Ihren Beruf nicht aufgeben und können auch nicht 24-Stunden, rund um die Uhr, für Ihr Kind da sein. Wir unterstützen Sie gerne.

Altersgerechte Kinderintensivpflege

Uns liegt es am Herzen Kindern ihrer Altersgruppe hin idividuell zu behandeln dabei legen wir auch einen großen Wert auf den familiäre Umfeld aber auch Kindergärten, Schulen oder anderen Institutionen

Häusliche Krankenpflege nach SGB V

(§ 37 SGB V)
Das fünfte Buch (V) des Sozialgesetzbuchs (SGB) regelt die gesetzliche Krankenversicherung, Paragraf 37 befasst sich mit der häuslichen Krankenpflege. Der Gesetzestext ist im Wortlaut z. B. auf www.juris.de nachzulesen.

Unsere Behandlungspflege nach ärztlicher Anordnung umfasst im Rahmen der häuslichen Krankenpflege nach SGB V beispielsweise:

  • Injektion subkutan
  • Injektion intramuskulär
  • Dekubitusversorgung, Stadium 1, 2, 3 und 4 (nach NPUAP)
  • Umschläge und Wickel, z. B. zur Wärme-/Kältetherapie
  • Einlauf (Klistiere, Klysmas, Hebe- und Senkeinlauf)
  • digitales Ausräumen
  • parenterale Ernährung richten und verabreichen
  • Pflege von zentralen Venenkathetern, z. B. Port- oder Broviacsystemen
  • Überwachung von Infusionstherapien, Portsystemen 
  • Versorgung von Beatmungspatienten (via Maske oder Tracheostoma)
  • Tracheostomapflege
  • Wechsel von Trachealkanülen
  • Tracheales, orales, nasales Absaugen der oberen Atemwege
  • Überwachung der Vitalparameter (Temperatur, Puls, Atemfrequenz, Blutdruck)
  • Monitoring: Puls, Sauerstoffsättigung, Atemfrequenz 
  • Richten und Verabreichen von Medikamenten
  • Verabreichung von Bedarfsmedikamenten 
  • Verabreichung von medizinischen Sprays
  • Verabreichung von Inhalationen
  • Verabreichung von Augen-, Nasen- und Ohrentropfen
  • medizinische Einreibung mit Pasten, Salben, Gels
  • Wundversorgung (Wechsel der Verbände, Wundreinigung)
  • Legen eines Blasenverweilkatheters einschließlich Blasenspülung und Katheterpflege
  • Legen eines Einmalkatheters
  • Anus-praeter-Versorgung
  • neurologische Krankenbeobachtung
  • spezielle Krankenbeobachtung
  • Gewichtskontrollen
  • Bilanzierung (Ein- und Ausfuhr von Flüssigkeit)
  • Legen und Pflegen von nasogastralen Magensonden
  • Stomapflege inkl. Sondenpflege (u. a. Gastrostoma, Jejunostoma, beispielsweise PEG, PEJ, Button, Gastrotube, Ponskysonden)
  • Sauerstofftherapie (via Brille, Maske, als Vorlage)
  • atemstimulierende Maßnahmen (Kontaktatmung, Vibration, Thoraxmobilisation, Thoraxkompression, Drainagelagerung)

Häusliche Krankenpflege nach SGB XI

(§§ 36–40 und 45 SGB XI)
Das elfte Buch (XI) des Sozialgesetzbuchs (SGB) ist die gesetzliche Grundlage der sozialen Pflegeversicherung. Die Leistungen bei häuslicher Pflege beschreiben die Paragrafen 36 bis 40 und 45 (vergleiche z. B. www.juris.de).

Dies sind vor allem

  • die Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung durch eine häusliche Pflegehilfe,
  • der Pflegeberatungseinsatz (§ 37.3) durch eine zugelassene Pflegeeinrichtung, um die Qualität der häuslichen Pflege sicherzustellen und die häuslich pflegende Person fachlich zu unterstützen,
  • die Verhinderungspflege, also die häusliche Ersatzpflege bei Verhinderung der Pflegeperson,
  • die Betreuungsleistung für Kinder mit erhöhtem Betreuungsbedarf,
  • die Pflegeberatung/individuelle Schulung zur Unterstützung und Anleitung pflegender Personen, die bei beantragter oder genehmigter Pflegestufe kostenlos ist, sowie
  • Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen.

Zu unseren Leistungen der Grundpflege gehören beispielsweise:

  • Ganz- und Teilwaschung (liegend, sitzend und/oder stehend)
  • Duschen, Baden
  • Mund-, Zahn- und Lippenpflege
  • Haut-, Haar- und Nagelpflege
  • Mobilisation
  • Ankleiden, Auskleiden
  • Hilfe bei Nahrungsaufnahme, mundgerechtes Vorbereiten der Nahrung, insbesondere das Zubereiten von Säuglingsnahrungen 
  • Vorbereiten und Verabreichen von Sondennahrung über nasogastrale/orogastrale Sonden, PEG-Sonden, Button, Ponskysonde und Jejunalsonden
  • Ausscheidungen – Überwachung und allgemeine Hilfestellung 
  • körper- und situationsgerechtes Lagern
  • aktive/passive Bewegungsübungen
  • prophylaktische Maßnahmen wie Dekubitusprophylaxe, Pneumonieprophylaxe, Thromboseprophylaxe, Kontrakturenprophylaxe, Soor- und Parotitisprophylaxe
  • Pflegemaßnahmen bei infektiösen Patienten mit Entsorgung des infektiösen Materials einschließlich Desinfektion und Belehrung der Angehörigen
  • Gesundheitsberatung
  • Ernährungsberatung und -überwachung